Mehrwerte erleben!

Das Designstudium

Das Designstudium

Nach dem Abschluss der Schulzeit stehen alle jungen Menschen vor der Frage, in welche berufliche Richtung ihr Leben gehen soll. Während die einen sich für eine betriebliche Ausbildung entscheiden, zieht es die anderen zum Studieren an Universitäten, Fachhochschulen oder Akademien. Besonders beliebt bei jungen Männern und Frauen ist ein Designstudium.

Design

Während es die Jungs dabei eher auf ein Studium des Webdesigns abgesehen haben, träumen viele Mädchen davon, Modedesignerin zu werden. Grundsätzlich ist dieser Traum nicht abwegig. Zwar sollten bereits im Vorfeld ein gewisses Talent und das Interesse vorhanden sein, aber die elementaren Grundlagen des Modedesigns werden im Rahmen eines Designstudiums umfassend vermittelt. In den einzelnen Semestern beschäftigen die Studenten sich hauptsächlich mit dem Entwerfen und der Gestaltung von Mode, speziell der Kleidermode und den passenden Accessoires. Da der Beruf des Modedesigners kein geschützter Beruf ist, lohnt es sich im Laufe des Designstudiums einen akademischen Grad zu erwerben, in etwa das Diplom oder den Bachelor. Auch der Abschluss als staatlich anerkannter Modedesigner ist möglich. Um Modedesigner zu werden, können verschiedene Wege gewählt werden. Das Studium ist zum einen natürlich an so genannten Kunsthochschulen möglich, aber auch Fachhochschulen, Berufsfachschulen und einige private Ersatzschulen bieten diesen Studiengang an.

Das Studium

In aller Regel werden vor der Zulassung zu solch einem Studium künstlerische Arbeitsproben verlangt, die in einer zusammengestellten Mappe vorgelegt werden müssen. Hat man es erst einmal in die gewünschte Studienrichtung geschafft, dauert das Designstudium je nach gewünschtem Abschluss etwa sechs bis zehn Semester, das entspricht einer Studienzeit von drei bis fünf Jahren. Sinnvoll ist es, sich dann bereits während des Studiums nach einem Atelier oder einem Designer umzugucken, bei dem man seine erlernten Fähigkeiten auch schon in der Praxis unter Beweis stellen kann. Nach Abschluss des Studiums, welches zumeist mit der Verleihung des akademischen Titels Bachelor of Arts zertifiziert wird, entschliessen sich erstmal die wenigstens Jungdesigner sofort zum Sprung in die Selbstständigkeit. Vielmehr versuchen sie, in bereits bestehenden Ateliers eine Anstellung zu bekommen.

Der Beruf des Designers

Dort können dann alle erlernten Fertigkeiten bezüglich des Entwerfens der Mode, der Zusammenstellung der Stoffe und Farben und oftmals auch das Schneidern und Nähen angewandt werden. Im Rahmen einer solchen Anstellung entwickelt sich meist der eigene und unverkennbare Stil des Modedesigners und nicht selten entsteht daraus dann die erste selbst entworfene Kollektion aus dem Bereich der Bekleidung oder der Accessoires. Wieder anderen Studienabgänger entscheiden sich direkt nach Beendigung des Designstudiums für die Selbstständigkeit und eröffnen entweder direkt ihr eigenes Atelier oder aber sie arbeiten in einem Büro an eigenen Entwürfen und Kollektionen und bieten diese dann größeren, bereits am Markt etablierten Ateliers und Designern an. So gelingt es vielen Jungdesignern, sich einen Namen zu machen und nach und nach ins stabile Berufsleben einzutreten. Das Designstudium ist als sehr anspruchsvoll einzustufen und neben der dringend notwendigen Kreativität erfordert es auch ein Mindestmaß an Disziplin und ein schnelles und geschultes Auge für Farben, Formen, Stoffe und Muster. Wer auch von einer Karriere in der Modebranche träumt und sich ein Designstudium zutraut, findet im Internet umfangreiche Informationen zu in Frage kommenden Universitäten und Studienrichtungen.

Foto: Martin Green – Fotolia

Ähnliche Berichte: